Seine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner bei SIP Scootershop hat Elvis Jüterbock mit Bravour abgeschlossen – und das im Alter von nur 20 Jahren. Mit einem besonderen Hintergrund, viel Eigeninitiative und einer Vespa-Passion, die nicht beim Feierabend endet.
Vom Klassenzimmer ins Konstruktionsbüro
Bereits vor seiner Ausbildung hat Elvis im SIP-Callcenter als Ferienjobber gearbeitet – dort fiel er durch technisches Interesse und Engagement auf. Nach dem Abitur ging’s für Elvis ohne weitere Umwege zu SIP Scootershop. Elvis erinnert sich, dass er über seinen Vater erfahren habe, dass in der Produktentwicklung ein Ausbildungsplatz frei werde. Da sein Interesse für Technik und Design groß war und er schon damals Roller gefahren ist, habe er sich sofort für die Ausbildung beworben.
Ein besonderes Detail: Elvis wurde von seinem Vater André ausgebildet, der durch viele SIP-Videos bekannt ist. Was wie ein Drahtseilakt klingen mag, funktionierte bei den Jüterbocks reibungslos. „Privat ist privat, Arbeit ist Arbeit“, sagt Elvis. Die gemeinsame Roller-Leidenschaft hat die Sache natürlich vereinfacht.
Von der Idee zum fertigen Serienteil
Elvis hat seine Ausbildung nicht nur abgeschlossen, sondern auch verkürzt – von dreieinhalb auf drei Jahre. In seiner Rolle als Technischer Produktdesigner entwickelt er Bauteile am Computer, erstellt technische Zeichnungen, begleitet Produkte vom Konzept bis zur Serie und prüft am Ende, ob alles zusammenpasst. Was ihm besonders gefällt? Die Mischung aus Technik und Kreativität. „Und bei SIP hatte ich viel Freiraum für eigene Ideen. Mittlerweile sind einige meiner entworfenen Produkte bei SIP Scootershop erhältlich“ erklärt Elvis.
Die Produktentwicklung ist für SIP Scootershop zentral, denn sie erlaubt Innovationen umzusetzen, individuelle Kundenwünsche zu erfüllen und das Sortiment kontinuierlich zu verbessern, betont der Geschäftsführer von SIP, Ralf Jodl.
Schraubenschlüssel statt Spielkonsole
Elvis ist in der Werkstatt seines Vaters aufgewachsen – da war es nur logisch, dass Schrauben bald zum Alltag wurde. Mit seinem Kumpel Ruben bastelte er als Teenager erst an Mofas, dann an Rollern. Mit 16 Jahren finanzierte er sich den A1-Führerschein selbst und restaurierte eine Vespa PK 50, die einst seinem Vater gehörte. Die erste große Tour? Nach Italien – mit dem frisch renovierten Roller. Das war sein erstes richtiges Roller-Abenteuer.
Vollgas auf der Rennstrecke
Neben Werkbank und CAD-Software hat Elvis auch das Rennfieber gepackt. Sein Weg zur European Scooter Challenge (ESC), einem Wettbewerb für ambitionierte Fahrer, begann mit einem ganz normalen Rollertreffen. Nach einem ersten Probe-Rennen, war es um ihn geschehen. Gemeinsam mit Freund Ruben bestritt er seine erste Saison in der Einsteigerklasse K6 – und holte gleich den Gesamtsieg über vier Rennen in Deutschland, Frankreich und Tschechien.
Mittlerweile fährt er auch bei der Deutschen Blechroller Meisterschaft (DBM) mit und war 2024 bei der SIP-Cross-Rallye „Matscho Karatscho“ am Start. Elvis ist und bleibt Teil der Rollerszene – auf der Rennstrecke genauso wie im Alltag: als Schrauber, als festes Teammitglied bei SIP und als echter Zweitakt-Botschafter.
Vom CAD-Modell bis zum Shop-Regal – aus Elvis’ Hand:
Benzin im Blut und Design im Kopf
Was Elvis aus seiner Ausbildungszeit bei SIP mitnimmt? Mehr als nur trockene Theorie. „Ich durfte Videos drehen, eigene Projekte umsetzen und habe viele interessante Leute kennengelernt, da SIP in der Rollerszene international bekannt und sehr anerkannt ist“, erklärt Elvis „das ist keine Ausbildung wie aus dem Lehrbuch, sondern mitten aus dem Leben.“
Mit seinen jungen Jahren hat Elvis schon mehr erlebt als viele eingefleischte Roller-Fans in Jahrzehnten –
eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung, erste internationale Rennerfolge, die Restaurierung eines Rollers – und eine klare Vision für die Zukunft: Die Vespa-Welt weiter aufmischen.
Und wer jetzt denkt, so viel Spaß am Arbeitsplatz möchte ich auch, der kann sich auf die offenen Stellen bei SIP bewerben.


