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Nordfrankreich erkunden mit der Vespa

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Mit der Vespa die Vielfalt Nordfrankreichs erleben.
Schroffe Steilküsten bestaunen, tosenden Wellen lauschen, frischen Wind auf der Haut spüren und am Abend ein Glas Wein im malerischen alten Hafen genießen – allein diese Vorstellung lässt so einige Herzen höher schlagen. Doch warum lange schwärmen, wenn das Ziel in so greifbarer Nähe liegt?

Ein Roadtrip mit der Vespa durch Nordfrankreich ist eine einzigartige Erfahrung für alle Sinne und ermöglicht LiebhaberInnen kontrastreiche Eindrücke. Besonders entlang der nördlichen Atlantikküste lohnen sich zahlreiche Abstecher, um genauer hinzuschauen. Unterschiedliche Küstenformationen mit unverwechselbarem Charakter zeigen den Facettenreichtum natürlicher Schönheit und entlocken BesucherInnen bewundernde Blicke. Um den vielen Details bewusst Beachtung zu schenken und um die atemberaubenden Besonderheiten ganzheitlich zu erleben, sollten sich FahrerInnen für die Tour mindestens eine Woche Zeit nehmen.

Mit einem Reisebudget von ca. 1.000 Euro ist es möglich, in schlichten aber dennoch niveauvollen Unterkünften zu nächtigen und auch die ein oder andere qualitätvolle kulinarische Spezialität in regionaltypischen Restaurants zu genießen.

Vor so einer langen Reise schadet es nicht die Vespa mit allen Einzelteilen nochmal zu prüfen, für Zubehör- und Anbauteile gibt es im SIP Scootershop alles was die Vespa benötigt. Und für die ideale Ausrüstung für alle Wetterlagen gibt es ebenfalls eine große Auswahl.

Vom flandrischen Großstadtgefühl zur vielschichtigen Küstenlandschaft

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Lille, Nordfrankreich

Start: Lille
Ziel: Le Touquet-Paris-Plage
Entfernung: 207 km

Startpunkt des Roadtrips ist die Großstadt Lille nahe der belgisch-französischen Grenze. Bedingt durch ihre nordöstliche Lage innerhalb Frankreichs und durch ihre geschichtsträchtige Entwicklung besticht die Hauptstadt der Region „Hauts-de-France“ auf den ersten Blick durch ihre charakteristische flandrische Prägung.
Bei genauer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass viele verschiedene architektonische und stadtgeographische Einflüsse in Lille ihre Spuren hinterlassen haben. So treffen heute majestätische Monumentalbauten, feingliedrige Fassaden und verschnörkelte Dekorelemente auf puristische Schlichtheit, freie Formen und moderne Materialien.

Diese spannungsvolle Komposition verschiedener Stadtgefüge aus unterschiedlichen Entstehungszeiten lässt sich am besten bei einer Stadtrundfahrt mit der Vespa entdecken. Zwischendurch bietet es sich an, in einem der zahlreichen Cafés Kraft zu tanken und das lebendige Treiben auf den städtischen Plätzen zu beobachten.

Nach einem eindrucksvollen Aufenthalt im engen Stadtraum steigt das Bedürfnis nach grenzenloser Freiheit. Dafür bietet die anstehende Etappe beste Bedingungen. Bei garantiertem Weitblick über die Felder Nordfrankreichs haben FahrerInnen nun die Möglichkeit, auf den geradlinigen Straßenverhältnissen der E42 auszuloten, was in Ihrer Maschine steckt – unter den passenden Windverhältnissen und mit der Atlantikküste als Ziel vor Augen ein ausgesprochen glücksbringendes Fahrerlebnis.

Die Hafenstadt Dunkerque ist das erste Ziel an der Küste und mit ihrem industriellen Charme einen kurzen Abstecher wert. Bei der Weiterfahrt in Richtung Westen lassen FahrerInnen die qualmenden Schornsteine jedoch bald hinter sich und begeben sich in eine vollkommen gegensätzliche Umgebung: Ab nun prägen steile, hellgraue Kreidefelsküsten das Landschaftsbild, die je nach Lichteinfall sogar nahezu weiß erscheinen.

Entlang der Küstenroute D940 erwartet FahrerInnen ein Wechselspiel aus hügeligen Dünenlandschaften, saftig grünen Weiden, skulpturalen Felsformationen, engen Buchten und goldenen Sandstränden. Am „Plage de Ningles“ südlich der Gemeinde Boulogne-sur-Mer lässt sich dieses natürliche Zusammenspiel besonders eindrucksvoll erleben.

Le Touquet-Paris-Plage bietet zahlreiche Unterkünfte zu fairen Preisen. Typisch für den Urlaubsort ist der großzügige Badestrand mit seinen vorgelagerten Sandbänken, die je nach Tidenhub deutlich sichtbar sind. Beim Abendspaziergang am weiten Strand sorgt ein Blick auf die dicht bebaute Silhouette direkt hinter der Promenade für Abwechslung.

Dramaturgische Alabasterfelsen in perfektem Licht

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Le Touquet-Paris-Plage, Nordfrankreich

Start: Le Touquet-Paris-Plage
Ziel: Étretat
Entfernung: 190 km

Im weiteren Verlauf der Küstenroute in Richtung Südwesten entdecken FahrerInnen immer wieder neue spannende Perspektiven entlang der beachtlich hohen Klippen der Alabasterküste. Besonders zwischen Ault und Étretat lohnt es sich, die kurvenreiche Passage der D940 häufiger zu verlassen und die kleinen Dörfchen zu besuchen, die oberhalb der Felskante thronen. Vor allem in der warmen Jahreszeit verwandelt die späte Nachmittagssonne die Alabasterfelsen in eine wahre Farbenpracht. Die Küste erstrahlt dann in warmen Beige- und Rosttönen, sodass in Kombination mit dem kalt anmutenden tiefblauen Meeresglanz ein fabelhaftes und einzigartiges Motiv entsteht!

Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die filigranen Archipel nahe Étretat. Die teils sehr spitzen Kanten der Felsen im Meer sind weltweit einzigartig. An der Strandpromenade von Étretat befinden sich zahlreiche Restaurants mit Blick entlang der felsigen Bucht.

Mondäne Badekultur, die nach Sichtbarkeit schreit

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Étretat, Nordfrankreich

Start: Étretat
Ziel: Caen
Entfernung: 115 km

Auf dem Weg zur Blumenküste führt kein Weg an Le Havre vorbei. Die moderne Hafenstadt bietet viel Raum für expressionistische Freiraumkunst. Ihr Stadtkern wirkt geordnet, urban und puristisch.

Hinter der Mündung der Seine erstreckt sich eine Perlenkette bedeutsamer Badeorte entlang des weiteren Küstenverlaufs. In Honfleur lässt sich das beschauliche Hafenflair am besten von einer gemütlichen Caféterrasse aus genießen.

Deauville, Trouville und Cabourg vermitteln einen deutlichen Einblick in die Bädergeschichte. Stattliche Villen auf herrschaftlichen Grundstücken prägen den Charakter der Orte. Große Hotelanlagen und reich geschmückte Prestigebauten markieren die Ortsbilder auf selbstbewusste und ausdrucksstarke Weise. Die gepflegten Sandstrände laden auch heute viele BesucherInnen zu einem erfrischenden Bad in der wohltuenden Brandung ein.

In Caen kommen vor allem Geschichtsinteressierte auf ihre Kosten. Die normannische Stadt verfügt über eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten aus unterschiedlichen Epochen.
Caen ist ein geeignetes Ziel, um eine Tour voller sinnlicher und emotionaler Eindrücke zu beenden. Einerseits entsteht nun Freiraum, um die vielen Reize zu verarbeiten, während zugleich die Vorfreude steigt, weitere Highlights mit der Vespa zu erkunden.

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