coast of salento at santa maria di leuca

Süditalien auf der Vespa erleben – Die attraktivsten Routen

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Der Süden Italiens bietet für FahrerInnen einer Vespa vielerlei Leckerbissen. Von kurvigen Bergrouten über langgezogene Küstenstraßen wartet der südliche Teil des italienischen Stiefels und Sizilien auch mit einer Reise in die Vergangenheit sowie einer Liebkosung des Gaumens auf. Die Vespa Routen Süditaliens versprechen ein Abenteuer, was mit Anmut, Schönheit und Vielseitigkeit in Erinnerung bleibt.

Aus den Abruzzen an die Küste

Der Blick von der Schutzhütte Duca degli Abruzzi in Richtung Campo Imperatore

Der Ausgangspunkt der ersten Vespa Tour ist die 2009 von einem Erdbeben heimgesuchte Stadt L’Aquila. Von der Hauptstadt der Region Abruzzen führen die kurvigen Straßen im kühlen Wind der Berge zum Campo Imperatore. Weiter führt der Weg durch die Hochebene, bis es zunehmend erneut kurviger wird. Blühende Landschaften erstrecken sich links und rechts der Straßen um den Gran Sasso d’Italia und schon bald verändert sich das Straßenbild in einen Pfuhl aus Tausenden steilen und tückischen Kurven. Nach dem Passieren von Passo Lanciano wird es zunehmend landschaftlicher und nach und nach wird der Reiz des Meeres spürbar, bis die Küstenstadt Pescara in Sicht kommt.

Start: L’Aquila
Ziel: Pescara
Distanz: 171 km

Die Küste entlang zur Spitze Salentos

ostuni white town skyline, brindisi, apulia, italy.

Von der Stadt Bari führt eine gut ausgebaute Küstenstraße nach Brindisi. Besonders in den Sommermonaten kann sich die Freude an der angenehmen Fahrt schnell durch unerträgliche Hitze und Sandstürme in ein kleines Wüstenabenteuer verwandeln. In Brindisi lohnt sich ein kurzer Halt, um das Ende der Via Appia Antica zu bewundern. Der Anfang der historischen Handelsstraße befindet sich in Rom und wird heutzutage von etlichen Restaurants und Cafés gesäumt. Die nächste Etappe führt nach Lecce. Von hier aus geht es über die östliche Küstenstraße mit den Orten Otranto und Santa Cesarea Terme oder der Westküste über Gallipoli und Ugento nach Santa Maria di Leuca. Das warme Wasser des Ionischen Meeres wäscht nicht nur den Staub von der Haut, sondern lässt auch die Stunden auf dem Sattel der Vespa schnell vergessen.

Start: Bari
Ziel: Santa Maria di Leuca
Distanz: 255 km

Eine Rundtour in den Bergen mit einem Hauch James Bond

matera, the city of stones

Der Anfang dieser Vespa Tour Süditaliens ist etwas für Abenteuerlustige. Die erste Etappe von Bari nach Locorotondo ist geprägt von einer Landschaft mit unzähligen und wunderschönen Olivenhainen. Wer Zeit im Gepäck hat, kommt in den Genuss von wunderschöner Natur, durch welche sich eine etwas demolierte und deshalb meist leere Straße hinauf in die Berge schlängelt. Locorotondo ist ein schmuckes Städtchen auf einer Bergkuppe, was zu einem Bummel in der Altstadt einlädt. Weiter geht es nach Alberobello und schon auf dem Weg dorthin gleiten die Vespas an den weltbekannten Trulli inmitten von Wein- und Olivenhainen vorbei. Die kegelförmigen Bauten können mit dem Ziehen des Firststeins zum Einsturz gebracht werden, was den Bauern damals half, Steuern zu sparen. Denn ohne Haus keine Steuerabgaben.
Matera ist der nächste Haltepunkt der Rundreise. Die Stadt mit ihren Felsenhöhlen, Gässlein und Häuschen war ein Drehort für den James-Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“. Ein Blick aus der Ferne auf den Ort ist meist bezaubernder, als sich mit der Vespa durch das Gedränge der Stadt zu quetschen.
Der letzte Halt der Tour ist ein Bollwerk aus Stein. Das Castel del Monte ließ einst Kaiser Friedrich II. erbauen und ist bis heute beeindruckend in seiner Architektur. Gediegen geht es anschließend die Olivenhaine wieder hinab Richtung Küste, bis Bari wieder vor dem Scheinwerfer der Vespa erscheint.

Start/Ziel: Bari
Distanz: 276 km

Von Apulien in den Süden Kalabriens

aerial view of reggio calabria, italy

Nach dem Verlassen Baris führt der Weg über die SS100 zum Ionischen Meer. Entlang der Küstenstraße E90 geht es nach Trebisacce, bevor die Vespas kurz darauf ins Landesinnere von Kalabrien rollen. Das erste Etappenziel ist die historisch wertvolle Stadt Cosenza, wo sich nicht nur das Grab von Prinz Heinrich VII. finden lässt, sondern auch das Denkmal der Spanierin Isabella von Kastilien. Die Straße E45 leitet die Vespas an die Küste des Tyrrhenischen Meeres. Von dort aus geht es dem Meer folgend Richtung Süden. Auf Höhe von Stazione di Francavilla können LiebhaberInnen von kurvigen Bergstraßen zurück ins Landesinnere abbiegen. Durch die Serpentinen geht es schräg hinüber zur gegenüberliegenden Küste. Der Straße E90 folgend endet die Tour bei Reggio Calabria.

Start: Bari
Ziel: Reggio Calabria
Distanz: 546 km

Ätna, antike Mosaike und eine Rennstrecke

Altes Bild von einem Rennauto auf der Rennstrecke Targa Florio

Von Messina aus knattern die Vespas los Richtung Süden dem Ätna entgegen. Der Küste folgend begleitet der Vulkan die schweißtreibende Fahrt vom Landesinneren aus. Glücklicherweise ist diese Region gesegnet mit Dutzenden Orangenplantagen, sodass von Zeit zu Zeit eine Limonade erfrischt. Kurz nach Catania geht es landeinwärts. Kurvenreiche Straßen führen nach Piazza Armerina. Die riesigen Mosaiken hier zeigen den Wohlstand Siziliens zu Zeiten des Römischen Reiches. Weiter geht es über die ehemalige Rennstrecke Targa Florio Richtung Norden. Die berüchtigten Kurven der Rennstrecke lassen jedem BesitzerIn einer Vespa das Herz bis zum Halse schlagen. Der Küste Richtung Westen folgend endet unsere Tour in Palermo.

Start: Messina
Ziel: Palermo
Distanz: 336 km

Und wer von Italien einfach nicht genug bekommen kann, sollte sich auch unseren Beitrag zu den schönsten Strecken Norditaliens anschauen.

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