Auf dem Bild sind mehrere alte Vespas in weiß, rot und grün zu nebeneinander zu sehen.

Welche Vespa-Museen gibt es in Europa?

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Die Vespa ist der wohl beliebteste und bekannteste Rollertyp. Künstler haben in den 60er Jahren sogar Fotoserien mit Vespas unter der Regie von Eberhard Bosslet entwickelt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es ganze Museen gibt, die sich dem Roller und seiner Geschichte widmen.

Vespa Museen in Europa

Es gibt Vespa-Museen in Frankfurt, Freising, Rom und natürlich in Pisa (Piaggio-Museum).

Piaggio Museum

Geschichte

Das Museum wurde 2000 im Herzen der Toskana eröffnet. Heute befinden sich dort über 250 Ausstellungsstücke in sieben unterschiedlichen Sammlungen. Nicht nur die Geschichte von Piaggio spielt hier eine Rolle, sondern auch die Vergangenheit der industriellen Entwicklung und Mobilität. 340 Quadratmeter sind für neuste Sonderausstellungen immer verfügbar. Zeitgeist, Mode, Kunst und Technologie treffen hier alle zusammen. Künstler wie Fattore, Modigliani, Nomellini, Dalí, Burri, Picasso und Pellizza da Volpedo waren bei einigen Ausstellungen schon zu sehen.

Vespa und Gilera

Die Vespa steht im Mittelpunkt. Das toskanische Museum zeigt sogar die seltensten Modelle aus den 1940er Jahren wie MP5 und MP6. Gilera ist ein Hersteller von bestimmten Motorrädern, die Unikate darstellen wie die 500 Quatto Cilindri, der alle Rekorde, die bereits gemacht wurden, übertreffen konnte. Sogar Fahrzeuge aus Filmen wie „Quadrophenia“, „La Dolce Vita“ und „Die Dolmetscherin“ wurden hier schon ausgestellt.

Weitere Sammelstücke sind

1. Moto Guzzi
2. Aprilia
3. Das historische Vespa Archiv

Vespa Museum Rom

Vespa gehört zur italienischen Kultur, daher muss sie auch in Rom auffindbar sein. Das Museum ist im Untergeschoss von Bici&Baci. Im Jahre 2013 wurde es am 12.Juli eröffnet. Der Gründer hieß Claudio Sarra und wollte aus den Vespas ein Denkmal machen. Das Museum hält sich im Vergleich zum Piaggio Museum klein und eignet sich für eine Besichtigung zwischendurch. Die beliebtesten Ausstellungsstücke sind:

1. Das Modell des Vespa Rennpiloden Roberto Leardi
2. Die Vespa von Andy Leon
3. Die erste Karosserie von Piaggio
4. Die Vespa Faro Bosso

Vespa Museum Freising

Das Museum zeigt 70 original oder restaurierte Fahrzeugmodelle aus verschiedenen Epochen, sowie 4000 Teile von Plaketten, Poster, Kalender, Kinoplakate und Chromzubehör. Der Besitzer Karl Scharl sammelte über 30 Jahre in seinem Haushalt Vespas, sodass die ungewöhnlichsten Dinge bei ihm zu sehen sind. Der Eintritt ist frei. Er hat damals in seinem Einfamilienhaus ein privates Museum eingerichtet. Eine Besichtigung kann dort bis zu drei Stunden dauern.

Vespa Museum in Frankfurt

Eine siebzigjährige Frau namens Renate Gräfe baute 2018 eine Kegelbahn zu einem Museum um, sodass Frankfurt als allbekannter Treffpunkt für Roller-Fans dient.
Sie erhielt sogar einen Stadtteilpreis im Wert von 250 Euro. Jede Woche finden Veränderungen statt, sodass das Museum für alt und jung interessant bleibt.

Fazit

Die italienische Vespa hat Weltgeschichte gemacht und ist bis heute ein wichtiges Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen. Die Museen sind allesamt liebevoll gestaltet und haben alle eine ganz besondere und intime Geschichte. Die Museen in Italien können sogar virtuell durch digitale Technik besichtigt werden. Diese Maßnahmen wurden aufgrund der Corona-Einschränkungen getroffen. Schließlich wollten die Besitzer, dass die InteressentenInnen weiterhin die Vespas wenigstens auf virtuellem Wege „besichtigen“ können.

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