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Drei gewinnt: Das Federungssystem der Vespa

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Entspannt auf einer gut ausgebauten Straße bei strahlendem Sonnenschein mit Sonnenbrille auf der Vespa unterwegs zu sein, ist wohl eines der schönsten Gefühle für VespafahrerInnen. Die Realität sieht dabei leider oftmals etwas anders aus.
Teilweise führen unebene Straßen oder Schlaglöcher dazu, dass die Fahrt eher zu einem Slalomparcour als zu einer entspannten Ausfahrt wird. Dies fiel bereits Corradino D’Ascanio, dem Ingenieur der ersten Modelle auf, weshalb er bereits Stoßdämpfer zur Federung verbauen ließ. Auch wenn die damaligen Dämpfer mit den mittlerweile hochmodernen Federungssystemen wenig zu tun haben, blieb der grundsätzliche Aufbau dennoch der gleiche. Doch dazu nachfolgend mehr. 

Das Zusammenspiel von drei Komponenten 

Die Gründe für die jeweiligen Federungssysteme bilden zunächst die Ausgangsüberlegungen für die verbauten Komponenten ab. Oberstes Ziel ist es dabei, Vibrationen und Stöße aufgrund von Unebenheiten der Straßen abzufedern und FahrerInnen ein angenehmes Fahrgefühl zu vermitteln. Erreicht wird dies durch ein Zusammenspiel von vereinfacht drei wesentlichen Komponenten. 

Vordere Teleskopgabel: Die vordere Teleskopgabel besteht aus einem Teleskopbein, welches mit dem Lenker verbunden ist. Sie absorbieren die Unebenheiten der Straße und ermöglichen es dem Vorderrad, vertikal zu federn, um die Auswirkungen auf die Lenkung möglichst gering zu halten. 
Der SIP Scootershop bietet hochqualitative Teleskopgabeln mit schneller Lieferung.

Schwingenlagerung: Die Schwingenlagerung, auch bekannt als Schwinge oder Hinterbau, ist eine Aufhängungseinheit, die das Hinterrad mit dem Rahmen verbindet. Sie erlaubt eine Auf- und Abwärtsbewegung des Hinterrads und trägt zur Stabilität und Kontrolle der Vespa bei.
Eine Auswahl an Schwingen für eine Vielzahl an Vespa Modellen hat SIP online parat.

Stoßdämpfer: Sowohl vorne als auch hinten sind alle Vespas mit Stoßdämpfern ausgestattet. Diese Dämpfer reduzieren die Wirkung von Stößen und Vibrationen, indem sie die Energie absorbieren, die beim Überfahren von Unebenheiten entsteht. Sie bestehen aus einer Kombination von Federn und hydraulischen Dämpfungssystemen.
Für die perfekte Dämpfung für jedes Modell hat SIP eine Großzahl an Stoßdämpfern immer auf Lager.

Aufbau der Stoßdämpfer

Den wichtigsten Bestandteil der drei Komponenten bilden dabei selbstverständlich die beiden Stoßdämpfer ab, deren Grundaufbau in den meisten Fällen ähnlich ist. 

Ein Zylinder ist mit der Radaufhängung verbunden, während sich darin ein Kolben befindet, der über eine Kolbenstange mit der anderen Seite der Radaufhängung verbunden ist. Im Inneren des Zylinders befindet sich Öl, das von einer Seite des Kolbens zur anderen fließen muss, wenn sich der Kolben im Zylinder bewegt. Dies wird durch Bohrungen im Kolben ermöglicht. 

Aufgrund der erforderlichen Kraft, um das Öl von einer Seite des Kolbens auf die andere zu drücken, wird die Bewegung des Rades verglichen mit dem starren Rahmen des Rollers gedämpft.

Die Wirkung der Dämpfung kann durch die Größe der Löcher variiert werden. Die Löcher ermöglichen nur einen Fluss des Öls in eine Richtung. Durch unterschiedliche Durchmesser der Löcher für die Einfeder- und Ausfederbewegungen kann die Dämpfung unterschiedlich stark beeinflusst werden.

Zusätzlich zum Öl befindet sich im Zylinder eine Kammer, die mit Gas gefüllt ist. Diese Kammer ist durch einen weiteren Kolben oder einen „Trennkörper“ vom Öl getrennt. Die Kammer dient dazu, das Volumen der Kolbenstange beim Eintauchen in den Zylinder auszugleichen. Wenn die Kolbenstange in den Zylinder einfährt, beansprucht sie Volumen im Zylinder, das zuvor dem Öl zur Verfügung stand.

Dadurch wird das Gas in der Ausgleichskammer komprimiert. Wenn die Stange aus dem Zylinder ausfährt, entspannt sich das Gas in der Kammer wieder. Dies führt zu einem Effekt, den man beobachten kann, wenn man einen ausgebauten Stoßdämpfer komprimiert: Der Stoßdämpfer fährt wieder auseinander.

Die Stärke dieses Effekts kann bei verschiedenen Stoßdämpfern unterschiedlich sein. Daher beeinflusst auch der Druck in der Gaskammer ganz wesentlich das Verhalten des Fahrwerks. Umrahmt ist dieses geschlossene System von einer Feder, welche gute Möglichkeiten bietet, das System auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen. 

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Alles eine Frage der Einstellung

Diese Abstimmung kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Allerdings sollte diese Einstellung nur von erfahrenen und sachkundigen SchrauberInnen erfolgen, da ein falsch eingestelltes Fahrwerk schnell zu Gefahren führen kann.
Ein erster Ansatzpunkt ist die Federvorspannung. Diese wird über eine Mutter verstellt, welche die Länge der Feder im unbelasteten Zustand begrenzt. Ebenfalls am Dämpfer kann man die Zugstufe feinabstimmen. Diese wird meist über das Stellrad am Ende der inneren Dämpferstange verstellt.

Die Zugstufe bestimmt, wie hoch die Kraft ist, die der Ausfederbewegung entgegenwirkt. Ebenso ein probates Mittel zur Einstellung ist die Druckstufe, welche die Kraft bestimmt, mit der der Dämpfer der Einfederbewegung entgegenwirkt. Sie wird meist über ein Rädchen am Ausgleichsbehälter des Dämpfers verstellt.

Darüber hinaus gibt es je nach Fahrwerk bzw. Dämpfer noch zahlreiche weitere Möglichkeiten. 

Da die serienmäßig verbauten Stoßdämpfer hinsichtlich Fahrkomfort und Haltbarkeit noch Luft nach oben haben, bieten die Vespa-Experten von SIP Scootershop eine Vielzahl an hochwertigen Sport- und Premiumstoßdämpfern an, welche die zuvor genannten Einstellmöglichkeiten weiter erhöhen und damit eine hervorragende Anpassung gewährleisten.

Im Grunde ist auch das Federungssystem der Vespa ein komplexes, wenngleich sehr wichtiges System, das stets funktionieren sollte. Denn nur wenn die Räder gleichmäßigen Bodenkontakt haben, können sie die Negativ-, Positiv- oder Querbeschleunigung optimal übertragen und Schläge ausgleichen. Daher empfiehlt es sich für alle VespafahrerInnen, einen genauen Blick auf das verbaute System zu werfen und möglicherweise auf hochwertigere Teile zu setzen. Denn dann gehört auch der zu Beginn erwähnte Slalomparcour der Geschichte an und die nächste Fahrt kann beruhigt starten. 

Gut zu wissen

Wie erkennt man einen kaputten Stoßdämpfer?

Starkes Ruckeln und Springen während der Fahrt sind ein Anzeichen. Stärkeres Auf- und Abschwingen und Sprünge beim Überfahren von Fahrbahnunebenheiten können ein Hinweis darauf sein, dass die Stoßdämpfer und Federbeine nicht richtig funktionieren. Nach dem Überfahren einer Bodenwelle sollte die Vespa sanft zum Ausgleich kommen, ohne viel zu wackeln.

Kann man einen Stoßdämpfer reparieren?

Bei einem defekten Stoßdämpfer sollte immer schnellstmöglich ein Ersatzteil besorgt werden und richtig ausgetauscht werden. Aufgrund von Straßenschäden kann ein Stoßdämpfer schon so einiges abbekommen und sollte daher regelmäßig überprüft und bei Bedarf gewechselt werden.

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