Herkunft der Vespa

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„Zeig mir Deinen Roller und ich sag Dir, wer Du bist!“

La Dolce Vita und die Vespa gehören zusammen wie die Zitronenbäume und die italienische Amalfiküste. Italien steht für ein unbeschwertes und glückliches Lebensgefühl. Die Herkunft der Vespa führt in das sonnenverwöhnte und geografisch stiefelförmige Italien. Die „Wespe“ wurde vom italienischen Unternehmen Piaggio ins Leben gerufen. Es löste ungeahnt eine kleine motorisierte Zweiradrevolution auf den Straßen aus. Die Vespa gehört mit seinen fröhlichen und bunten Farben zu einer der beliebtesten und weltweit bekanntesten motorisierten Rollern. Das Vespafahren ist schlichtweg ein Lebensgefühl mit Stil.

Die erste Vespa kam 1946 auf den Markt und wurde „Paperino“ genannt. Paperino bedeutet auf Deutsch „Entchen“. Zwar war sie mit 60 km/h durchaus schneller als eine kleine gelbe Ente, doch mit eher wenig PS ein gemütliches Gefährt. Der italienische Ingenieur Corradino D’Ascanio, der Erfinder der Vespa, nahm wohl kaum an, welche Begeisterungswelle er weltweit in Bewegung setzte. In Auftrag gab das Vorhaben jedoch Enrico Piaggio. Seine Vision ging davon aus, dass ein Mensch bequem sitzt und sich auf zwei Rädern fortbewegen kann.

Eine Begeisterungswelle wurde rund um den Globus losgetreten

Piaggio wurde 1884 in Pontedera bei Pisa gegründet. Die Marke ist bis heute nach wie vor führend im Bereich der motorbetriebenen Zweiräder. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sich der Unternehmer Gedanken, wie die Menschen sich auf den vom Krieg beschädigten Straßen möglichst kostengünstig vorwärts bewegen können. Piaggio Air produzierte während es 2. Weltkrieges spezielle Kriegsflugzeuge. Der Luftfahrtkonstrukteur Corradino D’Ascanio wurde somit zum Erfinder der Vespa bzw. setzte die Vorstellungen des Unternehmers Enrico Piaggio um.

Im Jahre 1946 wurde mit der Patentierung der Startschuss gesetzt. Bis heute hat sich am klassischen Design des Rollers so gut wie nichts verändert. Es wurden bereits über 16 Millionen der Traditionsroller produziert. Gerade bei den weiblichen Fahrerinnen ist der Motorroller beliebt. Der Kultroller lässt sich sogar im Kleid und Rock leicht fahren. Die Bilder aus den 50- und 60er-Jahren sind jedem bekannt. Die Frauen in schicker Kleidung und einem Kopftuch um den Kopf erfreuen sich des Lebens mit ihrer Vespa. Das süße Leben hat wieder begonnen und bis heute lässt sich die Herkunft der Vespa nicht verleugnen. Modisch wurde die Karosserie etwas angepasst. Das klassische Kultdesign wurde jedoch niemals berührt.

Klappe auf: „Die nächste bitte!“

Kein Leinwandklassiker konnte über Jahrzehnte an der Vespa vorbeikommen, wenn es um die Darstellung des Nachkriegslebens der Gesellschaft ging. Hollywoodgrößen schmückten sich mit dem schnell berühmt-berüchtigten Motorroller. Die Vespa gehörte sinnbildlich zur Aufbruchstimmung, wie der Rock’n Roll, der Tellerrock sowie das Wirtschaftswunder zu einer ganzen Generation.

Die Menschen liebten ihren Roller. Weltweit wurde eine Vielzahl an Vespaclubs gegründet. 1980 wurde gar ein Vespa-Veteranen-Register gegründet. In den 80- und 90- er Jahren entstand nochmals ein neuer Hype um den kultigen Roller. Dabei steht bis heute die Fangemeinde um den Kultroller selbst für eine hippe und stilsichere Bewegung. Wer eine Vespa fährt, ist selbstsicher, charismatisch und wandelt bewusst auf den Spuren des leichten und unbeschwerten Lebens.

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