Modellkunde: Die klassische Modern Vespa

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Die italienische Modern Vespa Baureihe schrieb nochmals überraschend Geschichte. Im Jahr 1996 wurde erneut ein wichtiger Meilenstein in der Firmengeschichte und für die Freunde des Kultrollers gesetzt. Doch zuvor sah es nicht danach aus.

Mitte der 90er-Jahre kam es zu einem gewissen Stillstand an Innovationen und Erfinderreichtum des Unternehmens Piaggio. Die berühmten PX- sowie PK-Modellpaletten überschritten ihren damaligen Höhepunkt. Das neue Vespa-Modell „Cosa“ kam nicht so wirklich in die Gänge. Der Zulauf fehlte. Andere Vespa Modelle kamen bis dato besser in Schwung. Die Konkurrenz der Modern Vespa Serie schlief nicht und drängte stark auf den Markt. So konnte es für das italienische Traditionsunternehmen nicht weitergehen.

Doch ein wahrer Italiener lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Im kleinen Ort Pontedera, der Heimat des Vespaherstellers Piaggio, wurde tief durchgeatmet und sich auf die Stärken des Erfinderreichtums besonnen. Dem Kultroller Vespa ET sowie ET(2) sollte eine Frischzellenkur verordnet werden. Dabei sollte der Ursprung erhalten bleiben und lediglich ein neuer Anstrich für Aufmerksamkeit sorgen.

Der Wiedererkennungswert der selbsttragenden Karosserie aus Stahl und den wendigen kleinen Reifen sollte lediglich mit moderner Technik aufgepäppelt werden. Das Konzept ging auf. Der Run auf das Trendgefährt begann. Ein weltweiter Hype wurde losgetreten. Bis heute ist die Vespa ein Lifestyleprodukt.

Wo Vespa draufsteht, ist auch Vespa drin

Ein markantes Merkmal neben der Optik blieb bis heute. Das Automatikgetriebe und der selbsttragende Karosserierahmen gehören wie die Motorunterbringung zusammen. Der Motor befindet sich auf der linken Seite, was A-typisch in der Bauweise der Roller ist. Die gesamte Proportionen der Vespa sind optisch ausladender als Vorgängermodelle. Zwei verschiedene Rahmenformen werden angeboten. Denn über Geschmack lässt sich streiten und somit bietet der Hersteller die Variante „small“ und „large“ für seinen Rahmen an. Sogar ein Sondermodell wird angeboten. Die Vespa „Elettrica“ steht für die heutige innovative Technologie der neuen Zeit und besitzt einen Elektroantrieb.

Diese Vespa Modelle sollte jede*r kennen

Die Klassiker ET(2) sowie Vespa ET4 gehören zur Serie der ersten Generation. Fast alle Vespamodelle werden mit verchromten Gepäckträgern sowie Flyscreen, der sogenannten „Touring-Edition“ angeboten. Die Erfolgsgeschichte der Vespas brachten weitere Modelle in den Jahren nach der Jahrtausendwende wie die Vespa GT sowie GTS 125, 250 und 300 hervor. Hauptmerkmale sind die hohe Alltagstauglichkeit sowie die modernen Motoren. Optisch stechen die serienmäßigen Gepäckbrücken und die Rücklichter in runder Fassung hervor. Ein frischer Anstrich fand optisch wie technisch statt. Eine weitere Generation der Super Sport-Edition wurde 2008/2009 ins Leben gerufen.

Weitere bekannte Modelle wie die Vespa LX, LXV, GTV (Sondermodell) sowie GT60 eroberten den Markt im ersten Jahrzehnt nach der Jahrtausendwende (2004/2005). Die asiatischen Länder bevorzugten vor allem die LX-Version.

Die Vespa S erschien im Jahr 2006 als eine Hommage der Vespa 50 aus den 70er- und 80-er Jahren. Das gesamte Design lehnte sich an die damalige Zeit an. Die Technik entsprach der LX-Baureihe. Die Vespa 946 ging erst 2013 in Serie. Das Design war stark an den Beginn der Vespageschichte aus dem Jahr 1946 angelehnt.

Die Roller der nächsten Generation

Der Vespa Sprint, Vespa Primavera sowie der Vespa Primavera Sprint stehen für eine neue Generation des Kultrollers. Mit einer neuen Stahlkarosserie und 11-Zoll-Rädern, einer kantigeren Form des Rahmens sowie den runderneuerten Vorderradschwingen wird ein neues Kapitel in der Geschichte von Piaggio geschrieben. Die Farben der 70er waren beim Vespa Primavera/Sprint groß in Mode.

Vespa GTS/GTS Super und Vespa GTS 300 HPE gehören zur Modern Vespa Serie. Die Digitalisierung hielt beim GTS 300 Einzug und der Tacho glänzte mit einer Digitalgeschwindigkeitsanzeige. Ein leichtes optisches Aufpolieren fand ebenfalls neben einer neuen Vorradaufhängung statt.

Die Elektromobilität zog in das Hause Piaggio im Jahre 2019 ein bzw. der erste Roller mit Elektroantrieb kam auf den Markt. Die Vespa Modelle „Elettrica“ und „Elettrica 70“ sollen ein Zeichen für Elektromobilität mit Stil setzen. Dabei steht das Zusammenspiel zwischen neuer Technologie und Ökologie im Fokus der neuen Serie. Besonders leistungsstark ist das Modell „Elettrica“ mit einer Höchstgeschwindigkeit von sogar 70 km/h. Das Hause Piaggio schafft stets den Spagat zwischen Tradition, Kult und neuen Innovationen.

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