Blaue Vespa Primavera vor einer rotbraunen Hauswand und einem Fenster mit blauen Fensterläden

Die Primavera – eine Vespa, die ihresgleichen sucht!

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Unverwechselbarer Stil und zeitloses Design: 50 Jahre nach ihrer Einführung ist die Vespa Primavera 125 immer noch ein zeitloser Klassiker.

Die Vespa Primavera


Geliebt, gehasst, „neu gelesen“ und neu interpretiert – 1968 ist und bleibt ein Wendepunkt und ein Jahr des großen Wandels. Ein echter kultureller Wendepunkt, der die Entwicklung der Gesellschaft in der westlichen Welt tiefgreifend geprägt hat. Und es war auch ein grundlegendes Jahr im Bereich der Motoren, insbesondere der Zweiräder: Während Honda auf der Tokyo Motor Show den Four 750 vorstellte, der zum legendären Stammvater aller japanischen Vierzylinder-Rennräder werden sollte, brachte Piaggio die erste Ausgabe der Vespa Primavera auf den Markt. Eine junge und spritzige Version des legendären Rollers aus Italien, der bald zu einer der Ikonen einer rebellischen und übermütigen Generation werden sollte.

Das Jahr 1968


Im Jahr 2018, 50 Jahre nach dem revolutionären Jahr 1968, stellt die italienische Marke eine neue Version dieses großen Klassikers vor: Zusammen mit den Versionen Sprint und GTS nimmt die Vespa Primavera das Erbe ihrer berühmten Vorfahren auf, ohne ihre DNA zu verfälschen, sondern manövert sich in die Zukunft. Wir haben die aggressivste und sportlichste Version der Primavera mit einem Achtelliter getestet, die Vespa Primavera 125 S: eine besonders scharfe und modische Version, die es ab einem Preis von 4.940 Euro gibt.

Die 125 S PRIMAVERA – WIE SIEHT SIE AUS?

Frontansicht einer blauen Vespa Primavera
© www.vespa.com


Ein Blick genügt, um zu verstehen, dass es sich auch nach einem halben Jahrhundert immer noch um die Primavera handelt. Die Vespa ist an sich schon eine zeitlose Legende, und besonders die 125 S macht da sicher keine Ausnahme. Im Gegenteil, das Styling ist stark von der über 70-jährigen Geschichte des berühmtesten Rollers der Welt geprägt. Die Anspielungen auf frühere Modelle sind offensichtlich, und die Zitate der Tradition sind so zahlreich wie die Verchromung. In dieser Neuauflage wurde das klassische Design des Primavera, das sich durch weiche Linien mit einem Hauch von Tradition auszeichnet, durch eine neue „Krawatte“ an der Front und ein verchromtes Wappen am vorderen Kotflügel bereichert, Details, die allen Versionen gemeinsam sind, sowie durch die neue LED-Beleuchtung vorne und hinten.

Neuerungen


Die wichtigste Neuerung aus technischer Sicht sind sicherlich die Felgen und ihre Größe. Zum ersten Mal in der Geschichte der Vespa gibt es zwei 12-Zoll-Leichtmetallfelgen mit fünf Speichen vorne und hinten, der größte Durchmesser, der je bei einem Piaggio-Pendler zu sehen war. Die Bremsanlage besteht vorne aus einer 200-mm-Scheibe in Kombination mit einem Einkanal-ABS-System, während hinten eine weniger raffinierte Trommel zum Einsatz kommt, die offensichtlich nicht über ein Antiblockiersystem verfügt.

Mobilität


Die Schlagworte dieser Primavera sind die gleichen wie die ihrer Vorfahren. Mobilität und Zweckmäßigkeit im einzigartigen Vespa-Stil, mit jenem Vintage-Touch, der den Pontedera-Roller zu einem echten Klassiker macht. Die kompakten Abmessungen des 125 S machen ihn zum idealen Fahrzeug, um durch den Stadtverkehr zu gleiten. Der kurze Radstand und der enge Wenderadius verleihen ihm eine überraschende Agilität im Großstadtdschungel, und in Kombination mit einer Sitzhöhe von nur 790 mm und einem begrenzten Gewicht fühlen sich auch diejenigen wohl, die wenig oder keine Erfahrung auf zwei Rädern haben. Diese hervorragenden dynamischen Eigenschaften sind sicherlich auch der Federungsabteilung und dem vergrößerten Durchmesser der Räder zu verdanken, was sich in einer erhöhten Stabilität und Sicherheit auch auf einer nicht ganz so perfekten Fahrbahnoberfläche niederschlägt.

Komfort der Primavera


Der Komfort ist im Stadtverkehr vollkommen zufriedenstellend, aber wer mit zwei Personen unterwegs ist – vielleicht auf einem Ausflug außerhalb der Stadt -, für den ist das Platzangebot nicht gerade üppig. In gewissem Sinne ist dies der Preis, den du für die beeindruckende Geschwindigkeit zahlst, die die Primavera inmitten des Berufsverkehrs garantiert. Die Kompaktheit und das geringere Gewicht verleihen einem Motor, der sich als ausgesprochen brillant und lebendig erwiesen hat, noch mehr Schwung. Er ist zu einer Beschleunigung und Verlängerung fähig, die nicht dazu führt, dass man Motoren mit größerem Hubraum bedauert. Ein wirklich schöner kleiner Stadt-Cruiser, wenn man bedenkt, wie klein der Hubraum der Vespa ist!

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