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Vespa Touren richtig planen

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Gut geplant ist halb gewonnen: Routenplanung

Was gibt es Schöneres, als bei traumhaftem Wetter mit einer Vespa eine Tour zu sehenswerten Zielen zu unternehmen? Wohl nicht viele Dinge. Das italienische Lebensgefühl kannst Du Dir so leicht nach Hause holen. Doch ist die Tour mit der Vespa nicht oder nicht ausreichend geplant, kann sie schnell zum Albtraum werden.

Der Roller und seine Ausstattung

Der wichtigste Gegenstand einer Tour mit dem Roller ist logischerweise der Roller selbst. Vor allem bei den alten Modellen ist daher vor dem Start einer größeren Tour ein technischer Check besonders wichtig. Aber auch bei den neuen Modellen gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. Ganz wichtig ist beispielsweise der Luftdruck in den Reifen. Ist zu wenig oder zu viel Druck im Reifen, wird es häufig gefährlich. Auch beim Ölstand solltest Du sichergehen können, dass dieser passt. Weißt Du Dir selbst nicht zu helfen, ist es ratsam, zuvor eine Wartung von einer Fachperson durchführen zu lassen.
Besonders bei älteren Vespas ist es oft hilfreich, einige kleinere Werkzeuge mitzuführen. Im dafür unter der Sitzbank vorgesehenen Kasten können so Dinge eingepackt werden, um kleine Reparaturen unterwegs selbst erledigen zu können. Die „Grundaustattung“ besteht aus einem Steckschlüsselsatz, einer zweiten Zündkerze, einem Ersatzschlauch und den passenden Seilzügen.

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Check alles nochmal durch, bevor es losgeht.

Die Route

Sobald Du sichergehen kannst, dass mit der Vespa alles in Ordnung ist, kann mit der eigentlichen Planung der Tour begonnen werden. Hierfür bieten sich entweder ganz klassisch Straßenkarten oder moderne Navigationsgeräte an.
Als langjähriger und erfahrener Vespafahrer kann ich nur empfehlen, bei der Auswahl der Strecke auf Abschnitte auf Autobahnen zu verzichten. Stattdessen empfehlen sich weniger befahrene und ohnehin reizvollere Landstraßen, auf denen Du wesentlich sicherer unterwegs bist.
Weiterhin ist es wichtig, sich darüber bewusst zu werden, welche Art von Tour Du unternehmen möchtest und wie viel an Fahrstrecke bzw. Fahrzeit Du Dir täglich zutraust. Bei der Vorbereitung solltest Du daher bereits die grobe Strecke planen. Mögliche Raststätten und Orte zum Pausieren lassen sich im Voraus auch gut planen und bieten Anhaltspunkte beim Tourenverlauf.
Auch wenn es eine schöne Vorstellung sein mag, jeden Tag einige Stunden auf der Vespa zu verbringen – in Wahrheit ist es eher anstrengend und kraftraubend.
Beim Planen solltest Du Dir daher keine zu langen Touren vornehmen. Die persönliche Fitness spielt bei der Auswahl der entsprechenden Strecke auch eine nicht unwichtige Rolle. Während erfahrene TourenbikerInnen auch teilweise acht Stunden auf dem Roller fahren können, haben AnfängerInnen oft schon nach vier Stunden keine Freude mehr.
Eine sehr bedeutende Rolle spielt logischerweise auch das Wetter. So fällt es bei strahlendem Sonnenschein meist leichter, längere Touren zu fahren als beispielsweise bei Dauerregen.

Solo oder in der Gruppe?

Eine wichtige Frage, die oftmals unterschätzt wird. Bist Du allein unterwegs und kannst du dein eigenes Tempo fahren oder musst Du Dich an Deinen MifahrerInnen orientieren. Bist Du in der Gruppe unterwegs, sind die Interessen und Bedürfnisse unterschiedlich. Während eine Person jede Kurve bis ans Limit geht, will die andere nur entspannt fahren. Besonders wichtig beim Fahren in Gruppen ist, dass die langsamste Person das Tempo vorgibt. So wird niemand abgehängt und es haben alle Spaß an der Tour.
Expertentipp: Wenn eine Person tankt, dann tanken alle anderen auch voll. Es gibt in der Praxis nichts Nervigeres, als wenn gefühlt an jeder Tankstelle eine andere Person zum Tanken anhalten muss.

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Roller Tour im Grünen

Buchung der Unterkünfte

Bei Touren mit Übernachtung ist es stets zu empfehlen, bereits im Vorfeld Unterkünfte zu buchen. An besonders beliebten Strecken ist in der Hauptsaison oft nichts mehr frei und so steht nach einem anstrengenden Tourentag oft noch eine kräftezehrende Suche nach einer Unterkunft an. Solltet ihr euch in der Gruppe beim Streckenverlauf also bereits grob geeinigt haben, sollte dies schon im Vorfeld erledigt werden. Von Vorteil sind auch bestimmte Unterkünfte für MotorradfahrerInnen. Dort sind teilweise bestimmte abgesperrte Plätze oder Garagen für die Maschinen vorbereitet. Dann ist die Vespa sicher und trocken bis zum nächsten Tag untergestellt. Viele der BetreiberInnen sind auch selbst MotorradfahrerInnen und können eventuell noch den einen oder anderen Tipp für die nächste Route geben.

Die oben aufgeführten Tipps und Hinweise sind natürlich nicht abschließend. Beherzigst Du diese Tipps, dürfte der eingangs erwähnte Albtraum sicherlich nicht Wirklichkeit werden. Stattdessen darfst Du Dich auf eine tolle Vespatour freuen.

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Kommentare (3)

  1. Hallo,
    Ihr habt immer super Tips, mich würde mal Touren interessieren, wo man mit der 50er mit 45 km/h dahinschleicht, Bevorzugt Z.b. München zum Gatdasee oder einfach für jedes Bundesland Touren. Danke und weiter so.

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